Dermatologie

Atopische Dermatitis: Der Baumwollkissenbezug als nächtlicher Ekzem-Auslöser

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Atopische Dermatitis ist eine Dysfunktion der epidermalen Barriere. Die Haut kann ihre Feuchtigkeit nicht mehr halten und wird hyperpermeable für Reizstoffe. Der Baumwollkissenbezug verschlimmert diese Barriere durch drei gleichzeitige Mechanismen: mechanische Reibung, Wärmestau und Milbenproliferation.

Hausstaubmilben: Die verborgenen Kolonisatoren von Baumwolle

Die poröse Struktur von Baumwolle macht sie zum bevorzugten Lebensraum für Hausstaubmilben. Diese Milben ernähren sich von abgestorbenen Hautzellen und vermehren sich in warmer, feuchter Umgebung — genau das Mikroklima, das Baumwolle schafft. Ihre Kotpartikel gehören zu den stärksten bekannten Allergenen für atopische Haut. Ein Seidenkissenbezug lässt keine Milbenbesiedlung zu.

"Seide besteht aus Sericin und Fibroin, zwei Proteinen, die natürlich resistent gegen mikrobielle Besiedlung und Milbenproliferation sind. Für atopische Haut eliminiert Seide sowohl das Allergen als auch den Reizstoff in einem einzigen Austausch."
Silkhouse Seidenkissenbezug für atopische Dermatitis

Die Kratz-Entzündungsschleife

Menschen mit atopischer Haut kratzen im Schlaf. Baumwolle verstärkt diesen Schaden: Ihre raue Oberfläche erzeugt Mikro-Läsionen auf bereits kompromittierter Haut. Die reibungsfreie Oberfläche von Seide bricht diese Schleife.